Sensitivity Reading 

Was Sprache bewirken kann 

Sprache beeinflusst unser Denken – und unser Denken formt wiederum unsere Sprache. Sie ist beweglich und veränderbar, weil wir unser Sprechen und Schreiben stetig weiterentwickeln. Sprache schafft Nähe, Verbindung und Wirklichkeit.

Als erweiterte Form des klassischen Lektorats prüfe ich vollständige Manuskripte oder auch einzelne Textteile aus einer intersektionalen Perspektive auf diskriminierungssensible Sprache, Reproduktion von Stereotypen und Klischees sowie die inhaltliche Stimmigkeit von Darstellungen.

 

Ich achte dabei insbesondere auf folgende Bereiche:

•  Rassistische und koloniale Sprechweisen
•  Religion (Abwertung und Klischees)
•  Ableistische Sprache
•  Gewalt (verbal, wie z.B. Schimpfwörter und Darstellungen)
•  Geschlecht und Sexualität 
•  Psychische Erkrankungen 
•  Körper (z.B. Bodyshaming) 



Ich arbeite mit Anmerkungen, die Autor*innen und Projektbeteiligten helfen, sprachliche Stolperstellen zu erkennen, einzuordnen und zu überarbeiten. Dazu formuliere ich  Vorschläge für alternative Ausdrucksweisen. Mein Ansatz ist sensibel, klar und lösungsorientiert – mit einem Fokus auf Wissensvermittlung und nachhaltigem Lernen im Schreibprozess.


 

Eine begleitende Zusammenarbeit bereits im Schreibprozess ist ebenfalls möglich. Das Honorar erfolgt in diesem Fall nach individueller Absprache.